Anthropic hat ein neues KI-Modell namens Mythos Preview entwickelt das autonom tausende Zero-Day-Schwachstellen findet. So gefaehrlich dass es nicht veroeffentlicht wird. Stattdessen: Project Glasswing mit Amazon, Apple, Google, Microsoft und Nvidia.
Hier ist der vollstaendige Artikeltext:
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"Claude Mythos": Anthropics neuestes KI-Modell zu gefaehrlich fuer Veroeffentlichung
Autor: Jakob Steinschaden und co-written by newsrooms.ai
Datum: 07. April 2026, 22:51 Uhr
Kanal: AI & Robots
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Der US-amerikanische KI-Entwickler Anthropic hat ein neues Sprachmodell namens Claude Mythos Preview vorgestellt, das eigenstaendig Sicherheitsluecken in Software finden und ausnutzen kann. Das Modell uebertrifft dabei die Faehigkeiten aller ausser den besten menschlichen Sicherheitsexperten. Wegen des Gefaehrdungspotenzials plant Anthropic keine allgemeine Veroeffentlichung.
### Warum Mythos nicht oeffentlich zugaenglich sein soll
Anthropic begruendet die Entscheidung damit, dass Claude Mythos Preview Sicherheitsluecken nahezu vollstaendig autonom identifizieren und Exploits entwickeln kann, ohne menschliche Steuerung. Das Unternehmen fuerchtet: "Sollten solche Faehigkeiten unkontrolliert in die Haende von Akteuren gelangen, die nicht zu einem verantwortungsvollen Umgang verpflichtet sind, koennten die Folgen fuer Wirtschaft, oeffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit gravierend sein."
Langfristig strebt Anthropic an, solche Modelle sicher bereitzustellen, nachdem geeignete Schutzmassnahmen entwickelt wurden.
### Gefundene Schwachstellen
Im Rahmen interner Tests wurden tausende kritische Luecken entdeckt:
- 27 Jahre alte Schwachstelle in OpenBSD: Ein haeufig fuer Firewalls und kritische Infrastruktur eingesetztes Betriebssystem. Die Luecke ermoeglichte es, jeden betroffenen Rechner allein durch eine Netzwerkverbindung zum Absturz zu bringen.
- 16 Jahre alte Schwachstelle in FFmpeg: Eine weit verbreitete Bibliothek zur Video-Verarbeitung. Automatisierte Testtools hatten die betreffende Codezeile bereits fuenf Millionen Mal ausgefuehrt, ohne das Problem zu entdecken.
- Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel: Durch die Kombination dieser Luecken konnte ein Angreifer von einfachem Nutzerzugang zur vollstaendigen Kontrolle ueber eine Maschine gelangen.
Alle Schwachstellen wurden den jeweiligen Softwarepflegern gemeldet und sind inzwischen behoben.
### Project Glasswing
Anthropic hat die Initiative Project Glasswing gegruendet, um Claude Mythos Preview fuer defensive Sicherheitsarbeit einzusetzen.
Gruendungspartner:
- Amazon Web Services
- Anthropic
- Apple
- Broadcom
- Cisco
- CrowdStrike
- JPMorganChase
- Linux Foundation
- Microsoft
- NVIDIA
- Palo Alto Networks
Mehr als 40 weitere Organisationen erhalten ebenfalls Zugang zum Modell.
### Finanzielle Zusagen
Anthropic stellt bis zu 100 Millionen US-Dollar an Nutzungsguthaben fuer Claude Mythos Preview bereit und vergibt 4 Millionen US-Dollar als direkte Spenden an Open-Source-Sicherheitsorganisationen.
Das Unternehmen betont: "Die Arbeit zur Verteidigung der weltweiten Cyberinfrastruktur koennte Jahre dauern; die Faehigkeiten von Frontier-KI werden sich wahrscheinlich in den naec
Mythos Preview hat innerhalb weniger Wochen tausende Zero-Day-Schwachstellen gefunden — in jedem grossen Betriebssystem, jedem grossen Webbrowser und weiterer kritischer Software. Komplett autonom, ohne menschliche Steuerung.
Konkrete Funde:
- Eine 27 Jahre alte Schwachstelle in OpenBSD (eines der sichersten Betriebssysteme). Kosten: ca. 50 Dollar Compute.
- Eine 16 Jahre alte Schwachstelle in FFmpeg die 5 Millionen automatisierte Testlaeufe uebersehen hatten.
- Erstmals eine komplette Cyber-Range (simulierte Unternehmensinfrastruktur) End-to-End geloest — ausgelegt auf 10+ Stunden Expertenarbeit.
Das Modell kann autonome End-to-End-Cyberangriffe auf kleine Unternehmensnetzwerke mit schwacher Sicherheit durchfuehren.
Weil Mythos zu gefaehrlich fuer eine oeffentliche Veroeffentlichung ist, hat Anthropic eine Industrie-Koalition gegruendet:
- Amazon (AWS)
- Apple
- Broadcom
- Cisco
- CrowdStrike
- JPMorgan Chase
- Linux Foundation
- Microsoft
- Nvidia
- Palo Alto Networks
Anthropic stellt bis zu 100 Millionen Dollar in Usage-Credits bereit. Die Unternehmen nutzen das Modell um ihre eigenen Systeme auf Schwachstellen zu pruefen — defensiv, nicht offensiv.
Cisco bestaetigt: 'AI capabilities have crossed a threshold that fundamentally changes the urgency required to protect critical infrastructure.'
Die Kosten fuer Schwachstellensuche fallen von Millionen auf Hunderte Dollar. Was 27 Jahre verborgen blieb, findet ein 50-Dollar-Compute-Lauf.
Jede Software hat jetzt ein Ablaufdatum fuer ungefundene Bugs. Open Source reproduziert Frontier-Capabilities innerhalb von Monaten.
Was Unternehmen jetzt tun sollten:
1. Login-Gates auf allen oeffentlichen Systemen
2. Abhaengigkeiten pruefen (npm audit, pip audit)
3. Supabase RLS Policies ueberpruefen
4. Server haerten (SSH Keys, Firewall, Updates)
5. Monitoring fuer anomale Zugriffe
6. Backups verifizieren
TrendingTopics: https://www.trendingtopics.eu/anthropic-mythos-preview/
Anthropic (offiziell): https://www.anthropic.com/glasswing
TechCrunch: https://techcrunch.com/2026/04/07/anthropic-mythos-ai-model-preview-security/
Fortune: https://fortune.com/2026/04/07/anthropic-claude-mythos-model-project-glasswing-cybersecurity/
CNN: https://edition.cnn.com/2026/04/07/tech/anthropic-claude-mythos-preview-cybersecurity
Euronews: https://www.euronews.com/next/2026/03/30/what-is-anthropics-mythos-the-leaked-ai-model-that-poses-unprecedented-cybersecurity-risks